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Pilgergang zu den Frühlingswiesen der Eifel
--> Narzissenwiesen im Fuhrtsbach- und Perlenbachtal


  • Weg: Vom Parkplatz kurz vor Monschau-Alzen hinunter ins Fuhrtsbachtal, dem Bachverlauf folgend bis zum Abzweig an der Brücke "Holländerhäuschen", dort links ins Perlenbachtal. Hier flussaufwärts und auf der anderen Uferseite wieder talwärts. An der Höfener Mühle wieder ins Fuhrtsbachtal abbiegen und diesmal auf der anderen Talseite zum Parkplatz zurück --> Streckenkarte
  • Weglänge: ca. 10 km
  • Dauer: 2,5 h
  • Schwierigkeit: Leicht.
  • Bewertung: Netter Spaziergang, der natürlich seinen größten Reiz von Mitte April bis Anfang Mai hat, wenn auf den Uferwiesen die wilden Narzissen blühen.
  • Informationen und Karten: Alles über die Narzissenwiesen findet man auf der Website des Naturpark Hohesvenn-Eifel. Die aktuellsten Meldungen zur Blüte und einen Flyer zu unterschiedlichen Touren bietet die Stadt Monschau
    Wer will kann die Wanderkarte 1 : 25 000 Monschauer Land/Rurseengebiet einstecken, was aber eigentlich nicht nötig ist. Auch kann man leicht eine größere Runde machen und z. B. den Ausblick von der Bielei hinunter ins Perlenbachtal genießen. Von der Bielei hat man dann die Möglichkeit den oben beschriebenen Weg anzuschliessen, oder über den "Führtgesweg" und den "Döppeskaul" zum Parkplatz zurückzukehren. Dann kommt man bei der ersten Variante auf ca. 15, bei der zweiten auf ca. 12 km. Genauso ist es möglich, vom Parkplatz an der Höfener Mühle zu starten und dort am Ende der Wanderung einzukehren.

    Zugegeben, diesen Weg bin ich schon sehr lange nicht mehr gegangen, denn in der Zeit der Narzissenblüte ist es mir dort einfach zu sehr bevölkert.

Eigentlich möchte ich diesmal keinen Weg beschreiben, denn zum einen ist das Gebiet rund um das Perlenbachtal mit den wild blühenden Narzissen spätestens seitdem Jean Pütz eine Patenschaft übernommen hat weit über die Grenzen des Kreises Aachen hinaus bekannt und bereits vielerorts beschrieben worden, wie an den vielen unterschiedlichen PKW-Kennzeichen auf den Parkplätzen zu erkennen ist, und zum anderen braucht man nur den vielen Frühlingspilgerern zu folgen, um den Weg zu finden. Auch ist man frei in der Wahl der Strecke und entsprechend der Weglänge. So kann man die Tour machen, wie ich sie oben kurz angerissen habe oder von der Höfener Mühle starten, das Fuhrtbachtal mitnehmen oder auch nicht, zur Bielei hinaufsteigen und dabei belgisches Hoheitsgebiet betreten oder auch nicht, eine Runde um die Perlenbachtalsperre an die Narzissenwiesen anschließen... Schön ist jede einzelne Strecke, die Täler sehenswert und der Blick von der Bielei herrlich - und das bestimmt nicht nur im Frühjahr.

Nun ist die Narzissenblüte aber natürlich nur auf wenige Wochen im Frühjahr beschränkt, was zur Folge hat, dass in dieser Zeit hier auf den Wegen bei schönem Wetter selbst in der Woche allerhand los ist - ein Geheimtipp ist es jedenfalls nicht mehr. Ob man sich das antut, muss jeder selbst überlegen, aber ich finde, gesehen haben muss man das einmal, schließlich kommen wilde Narzissen in Deutschland nur an dieser Stelle in der Eifel sowie im Hunsrück vor. Dabei unterscheiden sie sich allerdings kaum von ihren Brüdern und Schwestern in unseren Gärten, lediglich etwas kleiner gewachsen sind sie. Auch ist es die Frage, ob es im Sommer oder Herbst hier weniger Besucher geben mag, denn wie oben bereits gesagt, ich das Gebiet mit seinen variablen Strecken, der Nähe zu Aachen und der Einkehrmöglichkeit ein idealer Naherholungsort. Testen werde ich das vielleicht irgendwann noch einmal...

Die Fotos sind nicht sehr spektakulär, was daran liegt, dass die Blüten, wie oben schon geschrieben, nicht sehr groß sind und das Betreten der Wiesen natürlich verboten ist. Da ich das Teleobjektiv Zuhause gelassen hatte, war oft nur die Totale möglich. Aber selber gucken ist sowieso viel besser ;-).






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